6. Sinfoniekonzert

Werke von Schumann, Heucke, Brahms

Wochentag

Dienstag

Datum

1. März 2022

Beginn

19.30 Uhr

Konzertformat

Orchesterkonzert

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Programm

Ouvertüre zu MANFRED op. 115

Robert Schumann (1810-1856)

Konzert für Klavier und Orchester op. 96 (Uraufführung)

Stefan Heucke (*1959)

Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Johannes Brahms (1833-1897)

Der Komponist und Hans-Werner-Henze-Preisträger Stefan Heucke sieht sich selbst in der Tradition großer deutscher Vorbilder wie etwa Robert Schumann und Johannes Brahms. So ist es nur folgerichtig, wie diese ein Klavierkonzert zu komponieren. Das Auftragswerk des Sinfonieorchester Münster verspricht als Uraufführung mit der Solistin Ana-Marija Markovina, mit der ihn eine lange Zusammenarbeit verbindet, besondere Spannung.

Von den vier Sinfonien von Johannes Brahms gilt seine zweite wegen ihrer heiteren Grundstimmung als seine beliebteste. Tatsächlich scheint es, als sprudelten die Ideen nur so aus ihm heraus, nachdem er seine rund 20jährige Blockade bis zur Veröffentlichung seiner Sinfonie Nr. 1 durchbrochen hatte. »Brahms’ neue Sinfonie leuchtet in gesunder Frische und Klarheit«, resümierte die Kritik, um ein bis heute gültiges Urteil abzugeben: »Sie gehört allen, die sich nach guter Musik sehnen«.

Eröffnet wird das Konzert durch Robert Schumanns Ouvertüre zu Lord Byrons Gedicht MANFRED, der Prototyp des labilen, romantischen Helden, den der Komponist in leidenschaftlichen Klängen nachzeichnet.

Solistin: Ana-Marija Markovina, Klavier

Ana-Marija Markovina ist eine authentische und unkonventionelle Künstlerin. Schon im Alter von vier Jahren wollte die gebürtige Kroatin, die seit ihrem zweiten Lebensjahr in Deutschland lebt, unbedingt Pianistin werden. Ihr Klavierstudium führte sie nach Detmold, Weimar und Berlin. Während dieser Zeit erweiterte sie ihre Perspektiven durch intensive Auseinandersetzung mit der Kunst-, Kultur- und Musikgeschichte. Wichtige Impulse – wie die technische Perfektion der „Russischen Schule“ oder die Aneignung der Tradition der „Wiener Schule“ – bekam sie von so bedeutenden Lehrern wie Vitaly Margulis, Anatol Ugorski und Paul Badura-Skoda.

Ana-Marija Markovina feierte umjubelte Konzerte mit vielen Orchestern in Deutschland wie dem Philharmonischen Orchester Kiel, den Brandenburger Symphonikern, der Klassischen Philharmonie Bonn, der Neuen Philharmonie Westfalen, dem Schleswig-Holsteinisches Landesorchester oder dem Staatsorchester Darmstadt.

Ihre ausgiebige Konzerttätigkeit als Solistin führt sie regelmäßig auf die wichtigsten Podien wie in die Philharmonie und das Konzerthaus Berlin, Laeiszhalle Hamburg, Beethovenhalle Bonn, Prinzregententheater und Herkulessaal München, Liederhalle Stuttgart, Meistersingerhalle Nürnberg, Glocke in Bremen und viele andere. Im Ausland gab sie Konzerte an bedeutenden Stätten wie dem Musikverein Wien, dem Parco della Musica Rom, im Auditorium di Milano, im St. John’s Smith Square London, sowie in weiteren 30 Ländern.

Besonders die Auseinandersetzung mit der musikalischen Welt Carl Philipp Emanuel Bachs ist für Ana-Marija Markovina von großer Bedeutung: Im Februar 2014 erschien zum 300. Geburtstag des Komponisten auf 26 CDs die Einspielung seines gesamten Klavierwerks bei Hänssler Classic und erzeugte sowohl national als auch international ein riesiges Medienecho. Die Aufnahme wurde weltweit begeistert als ein diskographischer Meilenstein gefeiert und erhielt 2014 den Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Eine enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Stefan Heucke, dessen Variationen mit Haydn op. 85 sie 2017 unter der Berliner Reichstagskuppel uraufführte. 2022 wird sie mit dem Symphonieorchester Münster unter der Leitung von Golo Berg sein Klavierkonzert uraufführen.

Quelle: Website Ana-Marija Markovina

Dirigent: Golo Berg

Golo Berg ist seit über 30 Jahren als Dirigent tätig. In zahlreichen Sinfoniekonzerten dirigierte Golo Berg verschiedenste deutsche Orchester, für die stellvertretend das MDR-Sinfonieorchester Leipzig, die NDR-Radiophilharmonie Hannover, das Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Rundfunksinfonieorchester Berlin und die Hamburger Sinfoniker genannt seien. Auch im europäischen Ausland ist er ein gern gesehener Gast, so beispielsweise in Italien, Portugal, Österreich, der Schweiz und Großbritannien. Außerdem arbeitete er in letzter Zeit intensiv mit asiatischen Orchestern wie dem Tokyo Symphony Orchestra, dem Shanghai Symphony Orchestra, dem Nagoya Philharmonic Orchestra oder dem Kanagawa Philharmonic Orchestra.

Von 2012 bis 2017 war er Generalmusikdirektor am Theater Vorpommern. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Golo Berg Generalmusikdirektor am Theater Münster und leitet das Sinfonieorchester Münster.

Weitere Termine für dieses Konzert

Dieses Konzert findet hier statt:

Address

Theater Münster, Neubrückenstr. 63, 48143 Münster

GPS

51.964369461274, 7.6293308882726

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