4. Sinfoniekonzert

Werke von Ljadow, Prokofjew, Tschaikowski

Wochentag

Dienstag

Datum

19. Januar 2022

Beginn

19.30 Uhr

Konzertformat

Orchesterkonzert

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Programm

KIKIMORA – Volksmärchen für Orchester op. 63

Anatoli Ljadow (1855-1914)

Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 63

Sergej Prokofjew (1891-1953)

Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36

Peter Tschaikowski (1840-1893)

Der russische Komponist Anatoli Ljadow hatte eine besondere Vorliebe für Legenden seiner Heimat, darunter »Kikimora«, ein weiblicher Poltergeist, der die Bewohner eines Hauses in der Nacht mit allerlei unheimlichen Geräuschen in den Wahnsinn treibt. Im musikalischen Porträt dieses Fabelwesens spukt es entsprechend im Orchester mit vielen instrumentalen Raffinessen.

Einer der berühmtesten Schüler von Ljadow war Sergej Prokofjew. Sein Violinkonzert Nr. 2 ist eine Rückbesinnung auf eine »neue Einfachheit«. Es entstand auf verschiedenen Stationen des Weltbürgers Prokofjew zwischen Paris und Baku. Die verschiedenen Einflüsse spiegeln sich in dem Stück wieder. Erstmals ist die international renommierte Geigerin Alena Baeva in Münster zu erleben, die eine enge Zusammenarbeit mit Stardirigenten wie Teodor Currentzis und Valery Gergiev verbindet. Die Sinfonie Nr. 4 ist Peter Tschaikowskis Klang gewordener Aufschrei angesichts seiner zutiefst unglücklichen kurzen Ehe und seines Schicksals als Homosexueller in feindlicher Umgebung. Kurze glückliche Episoden erscheinen nur als Rückblick oder als Beobachten des Lebens Anderer. Die Leitung hat der Chefdirigent der Bergischen Symphoniker, Daniel Huppert.

Solistin: Alena Baeva, Violine

Alena Baeva hat sich schnell zu einer der besten Geigerinnen ihrer Generation entwickelt. Sie blickt bereits jetzt auf eine eindrucksvolle Laufbahn zurück als Solistin mit Orchestern wie dem Mariinsky-Orchester, dem Tokyo Symphony Orchestra, dem großen Tschaikowsky Symphonieorchester, dem Akademischen Svetlanov Orchester, dem St. Petersburger Philharmonischen Orchester, der Deutschen Radiophilharmonie oder dem Belgischen Nationalorchester. Alena Baeva arbeitete mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Krzysztof Penderecki, Sir Neville Marriner, Vladimir Fedoseyev, Paavo Berglund, Kazuki Yamada, Sakari Oramo und Pablo Heras-Casado zusammen. Unter ihren Kammermusikpartnern finden sich Marta Argerich, Yuri Bashmet, Steven Isserlis, Nikolai Lugansky, Misha Maisky, Alexander Knyazev, Vadim Kholodenko und Itamar Golan.

Alena Baeva wurde 1985 in eine Musikerfamilie geboren. Mit fünf Jahren begann sie in Alma-Ata bei Olga Danilova ihr Instrument zu lernen. 1995 wurde sie Studentin an der Moskauer Staatlichen Zentralschule für Musik bei Eduard Grach und von 2002 bis 2007 am Moskauer Konservatorium. 2004 gewann Alena Baeva den Grand Prix des Internationalen Niccolò Paganini Wettbewerbs in Moskau, was ihr die Möglichkeit verschaffte, auf der Stradivarigeige zu musizieren, die einst Henry Wieniawski gehörte. 2007 gewann sie die Goldmedaille beim Internationalen Violinwettbewerb in Sendai.

Quelle: Stuttgarter Philharmoniker

Dirigent: Daniel Huppert

Daniel Huppert zählt zu den gefragtesten deutschen Dirigenten seiner Generation und ist seit 2019 Generalmusikdirektor der Bergischen Symphoniker (Deutschland) und seit 2016 Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Zuger Sinfonietta (Schweiz).
Daniel Huppert hat sich als vielseitiger und stilsicherer Dirigent sowohl des großen Konzertrepertoires wie auch als einfühlsamer Operndirigent einen Namen gemacht und leitete hochgepriesene Opernpremieren, wie beispielsweise Der Rosenkavalier, SalomeMadama Butterfly, Rusalka, La bohème, La traviata, Tosca, Otello und Peter Grimes.
Als gefragter Gastdirigent führten ihn Engagements zur Komischen Oper Berlin, an das Opernhaus Leipzig, das Staatstheater am Gärtnerplatz München und zu Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem SWR Symphonieorchester Stuttgart, dem MDR Sinfonieorchester Leipzig, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, dem Staatsorchester Darmstadt, der Magdeburgischen Philharmonie, dem Philharmonischen Orchester Würzburg, und zum österreichischen ensemble für neue musik.

Quelle: Website Daniel Huppert

Weitere Termine für dieses Konzert

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Address

Theater Münster, Neubrückenstr. 63, 48143 Münster

GPS

51.964369461274, 7.6293308882726

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